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 Abnehmbare Prothetik

 Dr. EWALD LUFTENSTEINER

Ästhetische

und moderne Lösungen

für mehr Komfort

Unsichtbar

Je nach Anzahl und Verteilung der Restbezahnung steht heute ein breites Spektrum prothetischer Lösungen zur Auswahl. Wir favorisieren eine klammerfreie und somit unsichtbare prothetische Versorgung. Die dafür eingesetzten Halteelemente sorgen für eine natürliche Ästhetik und zugleich für eine verbesserte Funktionalität. Implantate dienen in der Teilprothetik als strategische Pfeiler für mehr Stabilität und Komfort. Eine Totalprothetik im Oberkiefer ist zumeist problemlos, der Unterkiefer erfordert jedoch aufgrund des vermehrten Knochenschwund sowie der kleineren Prothesenfläche verstärkende Maßnahmen. Zwecks Optimierung der Stabilität der Prothese und des damit einhergehenden Gewinns an Kaukomfort werden daher vor allem im Unterkiefer vermehrt Implantate eingesetzt. 

 

 

 

Antworten

von Dr. Luftensteiner

auf häufig gestellte Fragen

zu abnehmbarer Prothetik

  • Prothesenklammern sollen die Prothese beim Kauen und heftigen Bewegungen in Position halten. Der Zahntechniker legt dafür die Klammer unter dem dicksten Bereich des Zahnes (Äquator), wodurch die Klammer kraftfrei am Zahn anliegt. Erst wenn Gefahr besteht, dass die Prothese vom Kiefer abgehebelt wird, ist die Klammer in Funktion.

    Scheuert eine Klammer jedoch beim täglichen Gebrauch, so ist die Prothese nicht mehr passgenau oder der Zahn hat seine ursprüngliche Position verlassen denn Zähne sind nicht stabil an eine Position gebunden, denken Sie nur an Zahnspangen. Der Kiefer verändert sich einfach im Lauf der Zeit und muss die Prothese von Zeit zu Zeit angepasst werden.

  • Der Kiefer ist im Lauf der Zeit Veränderungen unterworfen. Die Rückbildung betrifft sowohl Knochen als auch Zahnfleisch, wodurch Prothesen den perfekten Halt einbüßen und zu wackeln beginnen, anstatt bewegungsfrei in Position zu bleiben. Um dies zu unterbinden ist es hin und wieder notwendig, die Prothese zu kontrollieren und ggf. unterfüttern zu lassen, um den Gewebeschwund auszugleichen.

  • Klammerfrei ist nicht mit “Haltlos" gleichzusetzen. Es wird demnach ein anderes Element benötigt, um die Prothese fest in ihrer Position zu halten. Es gibt eine Menge von Halteelementen, angefangen vom einfachen Druckknopf auf einem Wurzelstumpf oder Implantat. All diese Halteelemente benötigen einen Zahn oder ein Implantat, um es dauerhaft befestigen zu können. Und ganz besonders wichtig ist, dass links und rechts auf beiden Seiten in etwa dieselben Halteelemente zu finden sind.

  • Je weniger Zähne in den Kiefern vorhanden sind, umso schlechter funktioniert eine Teilprothese und umso schlechter ist der Kaukomfort. Eine schlechte Prothese kann die Nahrungsaufnahme und somit den Allgemeinzustand negativ beeinflussen. Die ideale Teilprothese hat wie die Räder beim Auto hinten und vorne auf beiden Seiten Pfeiler, wodurch die Prothese sich überall an Zähnen abstützen kann und die Kipptendenz reduziert werden kann. Fehlt ein Pfeiler, kippt die Prothese unweigerlich ein wenig ein, weil das Zahnfleisch etwas beweglich ist und nachgibt. Abgesehen davon hindert der dort auftretende Druck auf das Zahnfleisch einen festen Biss, wodurch die Kaukraft abnimmt.

    Ziel einer guten Teilprothese wäre also, 4 gut verteilte Pfeiler zu haben. Dies können Zähne, Implantate oder eine Kombination beider sein. Nicht immer geht das, oft ist es nicht möglich, durch Implantation eine Pfeilervermehrung zu erzielen. Die Gründe können Knochenschwund sein, aber auch der Preis von Implantaten und deren Versorgungen ist oft ein Thema.

  • Ein Implantat ist salopp ausgedrückt der Ersatz einer Zahnwurzel. Auf dieses Implantat lässt sich ein Zahn befestigen oder aber ein Halteelement für eine Prothese. Fehlt beispielsweise in einem Kieferabschnitt jeder Zahn, kann ein Implantat an dieser Stelle den Kaudruck und damit die Belastung des Zahnfleisches durch die Prothese abfangen und gleichzeitig als stabiles Halteelement für die Prothese dienen.

  • Klammerzahnkronen sind Halteelemente für Teilprothesen. Dabei wird ein Teil der sonst über die Prothese auf das Zahnfleisch wirkende Kräfte auf die natürliche Bezahnung abgeleitet. Die Kauleistung erhöht sich dadurch ebenso wie der Kaukomfort. Klammerzahnkronen sehen von außen aus wie Kronen und sind von keramischer Natur. Innen haben sie eine Fräsung, in die sich passgenau die Prothese eingliedert und damit besser sitzt, weniger kippanfällig ist und eine bessere Kaudruckverteilung aufweist.

  • Ja, Haltelemente können Klammern ersetzen. Diese Elemente benötigen einen Zahn oder ein Implantat, um dauerhaft befestigt zu werden und sollten beidseits vorhanden sein. Eine Klammerzahnkrone mit Geschiebe ist damit klammerfrei und wird noch dazu von Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung großzügig bezuschußt.

  • Totalprothesen „saugen“ sich an und dabei entsteht ein Unterdruck. Voraussetzung dafür sind 2 Dinge: Die Passgenauigkeit der Prothese muss gegeben sein. Dies beginnt natürlich bei der Herstellung der Prothese, wo der Ventilrand der Prothese besondere Aufmerksamkeit erfordert, denn der Unterdruck darf nicht durch Gähnen, Lachen oder Nießen aufgehoben werden.

    Im Laufe der Zeit muss eine Prothese den Veränderungen des Kiefers angepasst werden. Eine Unterfütterung gleicht den Schwund des Gewebes aus. Probleme bereitet auch häufig eine medikamentenbedingte Mundtrockenheit, die von vielen gängige Medikamenten wie zB Blutdrucksenker, Schlafmittel, Beta-Blocker, Psychopharmaka etc.. verursachet werden. Ist der Mund trocken, funktionieren Totalprothesen oft sehr schlecht.

  • Vor allem der zahnlose Unterkiefer ist einem großen Knochenschwund ausgesetzt, da die Totalprothese im Gegensatz zur Oberkieferprothese die weitaus kleinere Auflagefläche aufweist und sich daher auch nicht gut ansaugen kann. Der schlechtere Halt und der höhere Druck führen zu vermehrtem Knochenschwund. Oft sind dadurch die Muskelansätze der Lippen und Wangenmuskulatur erhöhter Belastung ausgesetzt und es kommt zu Druckstellen. Schleift man diese weg, verkleinert sich die ohnehin geringe Auflagefläche noch mer und der Ventileffekt geht verloren. Ein Teufelskreis, der manchmal damit endet, dass die Prothese an dem im Knochen normalerweise tief unten austretenden Unterkiefernervs drückt und unsagbare Scmerzen verursachen kann.

    Ausweg sind hier Implantate, um der Prothese Halt zu bieten und den Druck auf das Zahnfleisch zu vermindern. Dies stellt einen medizinischen Sonderfall dar, Ihre Krankenkasse zahlt hier einen Teil der Behandlungskosten.


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