Covid-19-Info

 Festsitzende Prothetik

 Dr. EWALD LUFTENSTEINER

Kronen

& Brücken

in höchster Qualität

Festsitzender Zahnersatz

Heute steht eine breite Palette erprobter und bewährter Lösungen für festsitzenden Zahnersatz zur Verfügung. Dazu zählen Einzelkronen, Brücken, gemischtgetragene Brücken sowie von Implantaten getragene Versorgungen von Teilbereichen bis hin zur vollständigen Wiederherstellung zahnloser Kiefer. Die von uns angewandten Methoden werden selbstverständlich höchsten Ansprüchen hinsichtlich Qualität, Funktionalität und Ästhetik gerecht. Tiefer stehend finden Sie Informationen über die von uns eingesetzten Materialien und Methoden.

 

 

 

 VOLLKERAMIK

Aus Überzeugung

Seit Beginn meiner zahnärztlichen Tätigkeit setze ich aus medizinischer wie ästhetischer Überzeugung auf vollkeramische Kronen und Brücken. Bei einer Vollkeramikkrone wird sowohl das Gerüst als auch die Verblendung aus einer stabilen und hochwertigen Keramik gefertigt. Der Verzicht auf Metalle unterbindet allergische Unverträglichkeiten, erfreut das Zahnfleisch und bietet zudem eine natürlich schöne Zahnästhetik. Lediglich von Implantaten getragene Brücken werden als Titangerüst auf die Titanimplantate aufgesetzt.

 

Kronen und Brücken auf Implantaten

Bei uns werden Einzelzahnkronen und Brücken auf Implantaten vollkeramisch gefertigt. Im Seitenzahnbereich verschrauben wir Kronen und Brücken mit den Implantaten, um Reparaturen zu ermöglichen und gleichzeitig im Falle in der Front werden sie aus ästhetischen Gründen geklebt.

Die Verschraubung hat den Vorteil der Reparierfähigkeit, sollten Sie bspw im Vollkorn ein Steinchen „entdecken“, abgesehen davon vermeiden wir die Gefahr von Kleberesten im Bereich der Implantate unterhalb der Schleimhaut. Diese sind furchtbar schwierig zu entfernen und verursachen nicht entfernt letztendlich eine Peri-Implantitis (Entzündung des Gewebes um das Implantat).

Gemischtgetragene Brücken

Diese ruhen auf Implantaten und natürlichen Zähnen. Aufgrund der starr verankerten Implantate und im Zehntel-Millimeterbereich beweglichen natürlichen Zähne, sind letztere zwingend zu verkleben, da der (übliche) Zement einem Alterungsprozess unterliegt, der zu einer De-Zementierung des Zahns unter der Brücke führen kann. Die Folgen sind Sekundärkaries und letztendlich droht der Verlust der Brücke, weshalb diese Brückenform einen medizinischen und finanziellen Kompromiss darstellt. Ein Implantat weniger zu setzen ist daher aus meiner Sicht langfristig die teurere Variante.

All-on-4/6

Das ist eine auf 4 bzw. 6 Implantaten festsitzende Versorgung bereits zahnloser Kiefer, die maßgeblich von Prof. Dr. Malo in Lissabon entwickelte wurde. Im Zuge eines Kurses in Lissabon 2004 konnte ich mir dieses noch revolutionäre Behandlungskonzept aneignen. Dabei wird der oft mit reduziertem Knochenangebot zahnlose Kiefer mit speziell positionierten Implantaten versehen und in derselben Sitzung mittels Kunststoffbrücke als mittelfristige provisorische Versorgung behandelt. Sofort versorgte Implantate stellen bei hohen Belastungen ein Risiko dar, weswegen ich die vorsichtige Methode bevorzuge (siehe nächsten Punkt).

Vorsichtige Methode

Im Vergleich zur All-on-4/6 Methode lasse ich im Regelfall die Implantate aus Sicherheitsgründen in Ruhe und ohne Belastung einheilen. Während dieser Phase dient eine Prothese als Provisorium, die natürlich nicht mit der Eleganz einer Brücke mithalten kann. Oft ist das Knochenangebot nämlich so gering, dass ein frühzeitig zu viel belastetes und dadurch verloren gegangenes Implantat kaum mehr ohne aufwändigen Knochenaufbau ersetzt werden kann. Der zahnlose Unterkiefer wird meist mit 4 Implantaten versorgt, die 3 Monate einheilen. Im Oberkiefer werden je nach Knochenangebot 4 oder (besser) 6 Implantate gesetzt, die 6 Monate einheilen dürfen.

 

 

 

Antworten

von Dr. Luftensteiner

auf häufig gestellte Fragen
zu Kronen und Brücken

  • Als festsitzende Prothetik bezeichnet man Kronen und Brücken, die dauerhaft auf Zähnen oder zahnärztlichen Implantaten befestigt werden. Einzelkronen auf natürlichen Zähnen ersetzen die Kauflächen und Höcker, welche durch Karies zerstört oder durch Krafteinwirkung (z.B. bei Unfällen) frakturiert wurden.

  • Eine Brücke verdeckt Zahnlücken in der sonst geschlossenen Zahnreihe. Dafür werden überkronte Zähne oder auch zahnärztliche Implantate als Brückenpfeiler herangezogen, um die dazwischen fehlenden Zähne zu ersetzen. Fehlt z.B. Zahn 4, wird im zahntechnischen Labor nach dem Beschliff von Zahn 3 und 5 eine Brücke hergestellt, die aus einer Krone auf Zahn 3, einem Zwischenglied auf Position 4 und einer Krone auf dem Zahn 5 besteht. Für das Auge sind es drei miteinander verbundene Kronen. Die Zahnbrücke wird auf die beiden beschliffenen Zähne zementiert oder geklebt. Von Implantaten getragene Brücken werden als Titangerüst auf die Titanimplantate aufgesetzt.

  • Medizinisch betrachtet ist diese Frage mit einem klaren Ja zu beantworten. Wurzelbehandelte Zähne benötigen eine stabile und bakteriendichte Versorgung, die durch eine Krone deutlich effektiver erfolgt als bei einer Füllung. Führende Endodontologen (Wurzelbehandlungs-Spezialisten) empfehlen die Kronenversorgung als den „Sturzhelm“ für den Zahn.

  • Meist zerstört eine etablierte Karies die Zahnhartsubstanz und daher muss diese bis in die gesunde Zahnsubstanz entfernt werden, um eine Sekundärkaries zu vermeiden. Dabei geht leider oft viel Hartsubstanz der Zähne verloren. ebenso wie bei wurzelbehandelten Zähnen, deren Nervenhöhlen vorher von Zahnbein bedeckt waren und dieses nun fehlt. Oft bleiben nur die dünnen Seitenwände eines Zahnes bestehen und mit den Höckerspitzen der Zahnwände wird dann gekaut. Durch den Druck und durch Scherkräfte setzt sich natürlich die Zahnhartsubstanz sowie das Material der Füllung. Im besten Fall entsteht ein Spalt zwischen Füllung und Zahn, indem sich Sekundärkaries einschleicht. Im schlechtesten Fall bricht eine ganz Zahnwand weg, oft bis tief unters Zahnfleisch, womit der Zahn definitiv verloren ist.

    Die Lösung ist eine Krone, welche die gesamte Restsubstanz des Zahnes umfasst und wie ein Sturzhelm Schutz für den Zahn gewährt und die Kaufunktion wieder herstellt. Die Krone wird dauerhaft mit dem Zahn verklebt oder zementiert und stellt die langlebigste Versorgung des Zahnes dar, insbesondere bei einem wurzelbehandelten Zahn.

  • Kronen und Brücken sind langlebige zahntechnische Versorgungen. Letztendlich kommt es auf die persönliche Mundhygiene an, nebst der Passgenauigkeit der Krone bzw. Brücke. Kronen auf Weisheitszähnen sind wegen der schlechteren Putzmöglichkeit anfälliger als Kronen in der Front. Aber ein Jahrzehnt sollten Kronen und Brücken schon halten. Nicht selten sehe ich 40 Liegejahre alte Versorgungen.

  • Befinden sich verschiedene Metalle oder Legierungen im Mund, führt das durch gelöste Ionen im Speichel zu einem Fluss elektrischen Stroms. Das kennen Träger von Amalgam-Füllungen. Kommen sie mit dem Besteck oder beispielsweise mit einem Stück Alufolie an den Amalgamfüllungen in Kontakt, erfolgt ein kurzer Schmerz, nämlich in dem Moment, wenn Strom fließt. Entfernt man das Metall, ist auch der Schmerz vorbei.

    Bereits verschiedene Amalgame stellen unterschiedliche Legierungen dar. Ob es über einen langen Zeitraum zu medizinischen Problemen führt, ob Metalle und deren Legierungen sich dabei im Mund nachhaltig ändern, ist nur bedingt erforscht. Ob dies also zu Problemen führt, ist nicht erwiesen. Es ist jedoch einfach vermeidbar, indem man sich für metallfreie Kronen und Brücken entscheidet. Zirkonoxyd als hochfestes Gerüstmaterial ist belastbar, biologisch neutral und langlebig.

    Die herkömmlichen Gerüstlegierungen lassen sich in edle (also goldlegierte) und unedle Legierungen unterscheiden, wobei die edlen Legierungen aufgrund Ihrer physikalischen Eigenschaften den Vorzug haben und biologisch sehr gut verträglich sind. Sie sind teurer als Stahllegierungen, funktionieren jedoch besser (siehe Gold-Inlays bei den Füllungen).


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