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 Zahnfüllungs-Therapie

 Dr. EWALD LUFTENSTEINER

ZAHNFARBENE

FÜLLUNGEN

sind bei uns Standard

BREITES SPEKTRUM

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der Zahnfüllungs-Therapie an. Allen voran sind das heute überwiegend Compositefüllungen sowie Keramik- und Goldinlays. Lediglich Amalgame werden in unserer Zahnarztpraxis aus gesundheitlichen wie ästhetischen Gründen seit 2005 nicht mehr gelegt.

Goldinlays

Goldinlays sind ein hochwertiger, langlebiger, aber nicht zahnfarbener Ersatz für verloren gegangene Zahnhartsubstanz. Sie benötigen zwei Sitzungen und eine Fertigung beim Zahntechniker. Bei der technisch herausfordernden und leider nicht substanzschonenden Präparation des Zahnes, ist oftmals ein hoher Verlust an Zahnhartsubstanz unvermeidbar. Voraussetzung für ein Goldinlay ist ein vitaler, jedoch keinesfalls wurzelbehandelter Zahn. Bei tiefen Defekten und insbesondere bei besonders warm-kaltempfindlichen Zähnen kann die gute Leitfähigkeit von Metall ein auf Dauer unangenehmes Problem darstellen.

Keramikinlays

Mit Ausnahme der individuell anpassbaren Zahnfarbe und die für empfindliche Zähne erfreuliche verminderte Kälte- und Wärmeleitfähigkeit, sind die Materialeigenschaften sowie die Herstellung von Keramikinlays und Goldinlays nahezu ident. Sie werden im zahntechnischen Labor gefertigt und gelten als langlebiger Ersatz für verloren gegangene Zahnsubstanz. Gemeinsamer Nachteil bei der Vorbereitung des Zahnes ist leider der überproportionale und unwiderrufliche Verlust von Zahnhartsubstanz.

Symbolbild

Compositefüllungen

Hat die Schonung der Zahnsubstanz oberste Priorität, ist eine Compositefüllung heute die erste Wahl. Der mit Keramikpartikeln angereicherte pastenförmige Kunststoff passt sich jeder Defektform perfekt an und lässt sich in vielen Abstufungen an die Zahnfarbe angleichen. Im Idealfall erfolgt die Präparation der Oberfläche für den stark haftenden Verbund der Compositefüllung mit einem dentalen Laser, der zudem aufgrund seiner Präzision nur kariesbefallene Areale zu entfernen in der Lage ist.

Symbolbild

Amalgame

Zur Verflüssigung eines Gemischs aus Metallen benötigen Amalgame Quecksilber, welches nach dem Legen der Zahnfüllung ausdampft. Seit 2018 untersagt der Gesetzgeber das Legen von Amalgamen bei Schwangeren und Kindern. Seit 2005 sind wir im Interesse der Gesundheit unserer Patient:innen sowie Mitarbeiter:innen unserer Zahnarztpraxis eine amalgamfreie Ordination. Die Kosten für Amalgame werden von den gesetzlichen Krankenkassen zur Gänze übernommen, Composite-Füllungen hingegen nur für den Seitzahnbereich sowie Frontzahnfüllungen bis hin zu den Eckzähnen.

 

 

 

Antworten

von Dr. Luftensteiner

auf häufig gestellte Fragen
zu Zahnfüllungen

  • Zwei Aspekte dazu:  Die Quecksilberbelastung des Patienten und die Belastung in unserer Arbeitsumgebung. Beides will ich vermeiden und lege diese Füllungen daher fast seit Anbeginn meiner Tätigkeit als Zahnarzt nicht. Die Gesetzgebung gibt mir nach vielen Jahren Recht, keine Amalgame mehr bei Schwangeren, Kindern und Jugendlichen. So ungefährlich scheint dieses Füllungsmaterial demnach doch nicht zu sein. Die beim Ausbohren anfallenden Amalgamabfälle müssen aus dem Abwasser gefiltert und als Sonderabfall entsorgt werden.

  • Kofferdam ist ein Spanngummi, der die betroffenen Zähne isoliert und die Mundhöhle vor Amalgamsplitter und den Dämpfen beim Ausbohren schützt. Nachdem ein Gutteil der Quecksilberbelastung beim Legen und Aushärten entsteht (sie wissen, ein paar Stunden nicht draufbeißen), sind Sie in dieser Phase der Belastung ohne Schutz ausgeliefert. Auch beim Ausbohren der Füllung entsteht dampfförmiges Quecksilber, jedoch bedeutend weniger und es wird augenblicklich abgesaugt. Aus diesem Grund wird auch der Kofferdam nicht benötigt.

     

  • Aus meiner Sicht nützt das Ausleiten nichts, wissenschaftliche Daten dazu gibt es nicht. Von Heilpraktikern wird dies jedoch des öfteren mittels Algen-Präparaten durchgeführt. Schaden kann es nicht.

  • Dem wurzelbehandelten Zahn fehlt das gesamte „Dach“ der Nervenhöhle, was einem Gutteil seiner Zahnhartsubstanz entspricht. Diese statisch aktive „Zwischendecke“ stabilisiert und stützt den gesunden Zahn. Eine Füllung würde in einem derart geschwächten Zahn wie ein Keil wirken, der im Laufe der Zeit der Belastung beim Kauen und noch mehr in der Nacht beim Pressen und Knirschen nicht mehr standhält. Das Ergebnis ist eine frakturierte Zahnwand und wenn Sie Glück haben, bricht diese oberhalb des Zahnfleisches, womit der Zahn noch zu versorgen wäre. Bricht die Zahnwand jedoch tief unterhalb des Zahnfleischs, ist der Zahn rettungslos verloren und muss extrahiert werden. Es ist daher ratsam und auch lege artis, den Zahn mittels Krone zu versorgen, welche den Zahn wie ein Sturzhelm umfasst und schützt.

  • Das hängt von einigen Faktoren ab. 2002 habe beispielsweise ich eine grenzwertige Komposite-Füllung in der Zahnklinik erhalten, die als Langzeitprovisorium gedacht war und später durch eine Krone ersetzt werden sollte. Nun, sie liegt noch immer tadellos im Zahn. Andererseits sind manche Füllungen bereits nach wenigen Jahren kaputt. Schuld sind zumeist sogenannte Parafunktionen wie das stressbedingte Pressen und Knirschen im Schlaf. Abhilfe schafft eine Knirsch-Schiene, die Zähne vor zu viel Abrieb und Belastung schützt. Sie hilft das Kiefergelenk zu entspannen und diese Parafunktionen zu minimieren. Letztendlich hängt die Lebensdauer einer Füllung von ihrer Größe ab. Je kleiner, desto besser!

  • Solange die Amalgam-Füllungen intakt sind, würde ich sie nicht entfernen. Eine genaue Kariesdiagnostik ist schwierig, da Amalgame als große weiße verdeckende Wolken im Röntgen dargestellt werden und so umliegende Verfärbungen oft nicht von Karies unterscheidbar sind. Auch die Beurteilung mit der DiagnoCam ist schwierig. Gründe für die Entfernung wären demnach Karies, Instabilität und Schmerzen. Manche sind auch mit der Ästhetik nicht zufrieden, da sie nicht zahnfarben sind. Auf Wunsch entfernen wir Ihnen diese Füllungen auch ohne medizinische Indikation.

  • Grundsätzlich sind Aussagen bzw. Diagnosen zur Ausdehnung einer Karies immer unter dem Umstand zu verstehen, dass ein Röntgenbild nur eine zweidimensionale Darstellung bietet. Wir vermuten eine Nähe zum Nerv und klären entsprechend auf. Oberste Prämisse ist die Entfernung der Karies. die bis an oder in die Nervenhöhle führen kann, wodurch meist Bakterien auch mit in die Nervenhöhle verbracht werden. Die Wurzelbehandlung ist daher indiziert. Kleinste Wunden an der Nervenkammern lassen sich abdecken bzw. überkappen, doch die Erfolgsaussichten sind in der Regel bescheiden. Der Laser sterilisiert neben dem Gewebeabtrag, ein offener Nerv kann verschorft werden und die Aussichten auf Regeneration sind gegeben. Ob Bohren oder Lasern, in beiden Fällen würde ich immer versuchen, die Wurzelbehandlung zu vermeiden. Erst bei eindeutigen klinischen Zeichen einer Nervenentzündung im Zahn intervenieren wir.


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